Am Donnerstabend (25. April 2019) konnte die Junge Union Karlsruhe-Stadt (JU) mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur, Steffen Bilger MdB, wieder einen renommierten Redner in Karlsruhe willkommen heißen. Rund 100 Gäste aus Politik und Gesellschaft waren zu der Veranstaltung in die Durlacher Karlsburg gekommen.

Steffen Bilger warb in seiner Rede für einen ausgewogenen Mobilitätsmix: „Wir setzen nicht nur auf das Auto oder Diesel! Unser Ministerium unterstützt zahlreiche neue Mobilitätskonzepte. Dabei beobachten wir natürlich auch Entwicklungen im Ausland. Schauen Sie einmal nach Singapur: dort laufen jetzt die ersten Testphasen für Flugtaxis im Stadtverkehr!“

Nicht immer müsse man so weit in die Ferne blicken, so Bilger weiter. „Gerade Karlsruhe ist mit seinem Testfeld für autonomes Fahren ein Vorreiter in dem Bereich der Mobilität der Zukunft.“

Zuvor war der Kreisvorsitzende der JU, Frederik Hübl, auf die anstehenden Wahlen eingegangen. So führte er zur Europawahl aus: „Bei diesen Wahlen geht es nicht nur um gute Wahlergebnisse für unsere Mutterpartei. Es geht um mehr: Es geht um nicht weniger als die Existenz des Europas wie wir es kennen. Während es anderen Generationen noch um die Frage ging, ob man überhaupt in Teile Europas reisen kann, geht es meiner Generation um die Frage, ob man zum 18. Geburtstag nun ein InterRail Ticket geschenkt bekommt oder nicht. Ich finde diese Forderung gut; gleichzeitig zeigt sie, welchen enormen Fortschritt wir in Europa in der vergangenen Jahrzehnten gemacht haben.“

Zur Kommunalwahl, die wie die Europawahl am 26. Mai 2019 stattfinden wird, hatte JU-Chef Hübl ausgeführt: „In Zeiten, in denen Europa durch Rechtspopulisten mehr bedroht ist denn je, schlägt auch die Stunde der Demokratie lauter denn je. Und weil Demokratie davon lebt, dass Menschen untereinander diskutieren und Lösungen finden. schlägt vor allem die Stunde der Kommunalpolitik, weil hier jeder Einzelne etwas bewegen kann. Und weil diese Diskussionen um Probleme der Menschen auch manche betreffen, die bei der Kommunalwahl noch nicht wählen können, aber wir finden, dass auch sie eine Stimme in unserer Stadt brauchen, zieht die Junge Union Karlsruhe mit einer klaren Forderung in diesen Wahlkampf: Es muss ein Jugendgemeinderat gegründet werden, der dann die Interessen der Jugendlichen gegenüber dem Gemeinderat vertritt.“

Abschließend bedankte sich der Kreisvorsitzende bei den Gästen für Ihre Aufmerksamkeit und warb um 48 Stimmen für die CDU bei der Kommunalwahl und insbesondere um die Unterstützung der acht JU-Kandidaten Frederik Hübl (8), Tobias Bunk (12), Robert Gänger (20), Tobias Kopf (23), Hannah Uhlenbruck (26), Philipp Jäger (31), Julian Wagner (38) und Simon-Martin Ponzer (46).

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